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Häcksler mieten oder kaufen? Was sind die Vorteile und Nachteile?

Häcksler im EinsatzIn Anbetracht des nicht eben geringen Kaufpreises moderner Häcksler ist nach Ansicht zahlreicher Verbraucher die Suche nach alternativen Lösungen gefragt. Wenn man bedenkt, dass es heute Häcksler gibt, die mit einem Anschaffungspreis von über 500 Euro zu Buche schlagen können, was mit Blick auf den jeweiligen Verwendungszweck durchaus Sinn macht, ist es trotzdem naheliegend, in Erwägung zu ziehen, ein solches Gerät erst einmal zu mieten. Überhaupt bietet sich diese vergleichsweise kostengünstige Lösung geradezu an.

Bezüglich der Verwendung eines Häckslers im privaten Bereich, zum Beispiel für die einmalige Entsorgung von Strauch- oder Baumschnitt et cetera kann es sehr wohl von Vorteil sein, in einem Baufachhandel nach den aktuellen Mietkonditionen zu fragen.

Wissenswert ist im Übrigen Folgendes: Wer im Besitz eines hochwertigen oder eines besonders leistungsstarken Häckslers ist, der mit einem Benzin betriebenen Motor ausgestattet ist, der sollte berücksichtigen, dass längere Standzeiten dem Gerät in der Regel eher schaden als nutzen.

Derartige Anlagen sind zumeist auf den häufigen Gebrauch oder die regelmäßige Verarbeitung schwereren Materials (dicke Äste und Zweige) ausgelegt.

Gesetz dem Fall, dass ein solcher Häcksler lediglich ein oder zwei Mal im Jahr zum Einsatz kommt, muss unter Umständen mit Startschwierigkeiten oder anfänglichen Gluck-Geräuschen gerechnet werden. Wird der Häcksler jedoch regelmäßig verwendet, kommen derartige Probleme erfahrungsgemäß so gut wie nicht vor.

Um derartige Vorkommnisse in Anbetracht einer seltenen Benutzung zu verhindern, macht es sehr wohl Sinn, einen Häcksler zu mieten. Im umgekehrten Fall, nämlich dann, wenn das Gerät gar mehrmals in der Woche zum Einsatz kommt, wäre es über kurz oder lang viel zu kostspielig, eine Anmietung in Anspruch zu nehmen.

Mietpreise vergleichen – Kosten sparen

Sicherlich ist das Mieten eines Häckslers meist günstiger, als der käufliche Erwerb. So ist – je nach Größe des Gerätes – mit einer Verleihgebühr pro Tag in Häcksler von DeubaHöhe von 50 bis 70 Euro zu rechnen. Darüber hinaus fallen Betriebskosten für Strom bzw. für Benzin an. Nicht zuletzt stellen viele Anbieter eine Kaution in Rechnung, die durchaus 100 oder gar 150 Euro betragen kann. Diese bemisst sich meist nach dem Wert des Gerätes. Ferner ist es möglich, dass zusätzliche Teile berechnet werden. Allerdings obliegt dies allein dem Anbieter selbst.

Wichtig ist, dass der Häcksler am Tag der Abholung im Verleih-Shop explizit auf Herz und Nieren geprüft werden sollte.

Geschieht dies nicht und bei der Rückgabe stellt der Anbieter auch nur den kleinsten Kratzer auf der Oberfläche des Gerätes fest, so kann es durchaus teuer werden.

Insofern ist es ratsam, schon bei der Abholung die optische Beschaffenheit des Häckslers durch detaillierte Fotos dokumentarisch festzuhalten. Wenngleich dies auf den ersten Blick übertrieben anmuten mag, so hat eine solche Vorgehensweise schon häufig dazu beigetragen, die Haushaltskasse kostenbewusster Verbraucher zu entlasten.

„Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“

Viele Geräte zeichnen sich unter Umständen durch eine vergleichsweise komplizierte Handhabe aus.

Aus diesem Grund sollten Sie nicht darauf verzichten, sich im Hinblick auf die Inbetriebnahme bzw. die Bedienung ausführlich vom Anbieter beraten zu lassen.
Aber selbst im Falle einer fachkundigen Erklärung ist Vorsicht geboten.

Denn im Gegensatz zum Baufachhandel steht in einem Verleih-Shop in erster Linie der Akt des Verleihens im Fokus . Mögliche technische Raffinessen kommen im Rahmen der Produktvorstellung oder -beratung oft nicht zum Tragen, sodass sich die ersten Probleme erst bei der Verwendung vor Ort ergeben. Wird der Häcksler in Folge dessen falsch oder unsachgemäß bedient, so kann es im schlimmsten Fall zu nachhaltigen Beschädigungen oder zu Beeinträchtigungen kommen. Diese wiederum können ein großes Loch in Ihren Geldbeutel reißen…

Wer rechnen kann, wird am Ende profitieren

Wenn man sich aufgrund vorgenannter möglicher Probleme am Ende doch für den Kauf eines neuen Häckslers entscheidet, lohnt es sich, im Vorfeld die Spreu vom Weizen zu trennen. Hat man sich zum Beispiel aufgrund der Test-Ergebnisse für ein spezielles Produkt entschieden, so bietet sich die Möglichkeit, das Gerät nach dem Gebrauch wieder zu verkaufen.

Möglicherweise zahlt sich dies nach einem einmaligen Einsatz nicht aus. Allerdings kann es nach einem mehrmaligen Gebrauch durchaus Sinn machen, den Häcksler gewinnbringend im sozialen Umfeld oder in Online-Auktionshäusern zu veräußern.

Alles in allem empfiehlt es sich, beim Kauf eines neuen Schredders mit Blick auf ein gewünschtes Kostenersparnis wie folgt vorzugehen: Je nach Möglichkeit könnte man in Erwägung ziehen, das Gerät zusammen mit anderen Verwendern zu kaufen.

Sofern sich in der Nachbarschaft, im Verein oder im sozialen Umfeld der eine oder andere Interessent findet, der mit einer Kostenbeteiligung einverstanden ist, stünde dem Kauf eines neuen Häckslers so gut wie nichts im Wege.

Grundsätzlich ist es ratsam, vor dem Mieten oder dem Kauf eines neuen Schredders in Ruhe zu eruieren, welche Vorgehensweise die sinnvollere ist. Sicherlich ist ein Häcksler in vielerlei Hinsicht ein nahezu unverzichtbarer Gegenstand. Wenn es aber um den wirtschaftlichen Aspekt geht, sollte man möglichst nichts dem Zufall überlassen.

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