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Holzspalter Test 2018 – Die 10 besten Holzspalter im Vergleich

Ein Holzspalter als Helfer bei der Brennholzherstellung

AGT Handholzspalter Hand-Holzspalter, HandbetriebIn vielen Haushalten sorgt ein Kamin für eine wohlige Wärme. Damit für die Beheizung auch ausreichend und in passenden Stücken gespaltenes Brennholz vorhanden ist, können Sie mit einem modernen Holzspalter dieses problemlos bewerkstelligen.

In unserem Holzspalter Ratgeber möchten wir Ihnen die Besonderheiten dieser Werkzeugmaschinen näherbringen.

Nachfolgend haben wir für Sie die 10 besten Holzspalter mit allen wichtigen Details zusammengestellt und möchten Ihnen auf diese Weise die nötigen Anhaltspunkte liefern, damit Sie eine richtige Kaufentscheidung treffen können.

Holzspalter Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 24.9.2018

 STAHLMANN® Holzspalter 7 TonnenScheppach Handholzspalter/Spanmesser -54809737AL-KO Holzspalter KHS 5204Güde 94698 Holzspalter Spalty W 370/4 TAGT Handholzspalter: Hand-Holzspalter, HandbetriebAtika ASP 8 N Brennholzspalter 301851, 8 tEBERTH 7 Tonnen HolzspalterFiskars Holzspalter, Länge: 94 cm, Stahl, Schwarz/OrangeDEMA Holzspalter 6t/230VZIPPER Holzspalter Brennholzspalter ZI-HS12T
STAHLMANN® Holzspalter 7 TonnenScheppach Handholzspalter/Spanmesser -54809737AL-KO Holzspalter KHS 5204Güde 94698 Holzspalter Spalty W 370/4 TAGT Handholzspalter: Hand-Holzspalter, HandbetriebAtika ASP 8 N Brennholzspalter 301851, 8 tEBERTH 7 Tonnen HolzspalterFiskars Holzspalter, Länge: 94 cm, Stahl, Schwarz/OrangeDEMA Holzspalter 6t/230VZIPPER Holzspalter Brennholzspalter ZI-HS12T
 Bewertung1,11,31,51,61,71,81,92,12,32,4
 Funktion Elektrischer HolzspalterHandholzspalter/SpanmesserElektrischer HolzspalterElektrischer HolzspalterHandspalterElektrischer BrennholzspalterElektrischer HolzspalterHandholzspalterElektrischer HolzspalterElektrischer Holzspalter
 Hersteller STAHLMANN®ScheppachAL-KOGüdeAGTAtikaEberthFiskarsDEMAZIPPER
 Position LiegendHandholzspalterLiegendLiegendHandspalterStehendLiegendHandholzspalterStehendStehend
 Abmessungen (Lx B x H)
940 x 270 x 510ca. 135 x 85 x 590 mm109 x 28,2 x 50,4 cm78,5 x 78,5 x 27,5 cm178 x 16 x 6 cm117 x 57 x 46 cm94 x 51 x 27 cm94 x 7 x 7 cm80 x 49 x 101 cm700x410x1050 mm
 Gewicht 47,5 kg5,0 kg53 kgmit Verpackung; 41 kg8,5 kg104 kg42 kg6 kg97 kg174 Kg
 Farbe GrauSchwarzRotBlauGrünRotSilberSchwarzGrünGrün
 Material StahlStahlStahlStahlStahlStahlStahlStahlStahlStahl
 Spaltkraft 7 Tonnen-k.A.4 Tonnen-8 Tonnen7 Tonnen-6 Tonnen12 Tonnen
 Leistung 2200 Watt / 230 Volt-2200 Watt / 230 Volt1500 Watt / 230 Volt-3000 Watt / 400 Volt2200 Watt / 230 Volt-3000 Watt / 230 Volt3500 Watt / 400 Volt
Spaltwegbis max. 52 cm-von 20 cm bis 52 cmmax. Spalthub 310 mm
max. Spaltgutlänge 370 mm
max Spaltgutdurchmesser: 250 mm
-500,700,1050 mmbis 52 cm-Spaltgutlänge ohne 4-fach Spaltkeil: Max. 105 cm, mit 4-fach Spaltkeil 103 cm
Spaltgut-Durchmesser: max. 30 cm
Spalthub: 55 cm
max. Spalthub: 530 mm Spaltgutdurchmesser: 120-400 mm Spaltlängen (o. Zub.): 610 – 890 – 1370 mm
Verstellbare StufenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Haken
 Elektrisch Grüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Haken
ProduktberichtProduktberichtProduktbericht
Komfort
Preis- / Leistung
Preis--- Euro99,00 Euro318,95 Euro227,95 Euro52,90 Euro469,00 Euro279,90 Euro82,00 Euro459,00 Euro339,00 Euro
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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Holzspalter?

Ein Holzspalter ist eine Garten- bzw. Forstmaschine, mit der Sie Baumstücke in Holzscheite spalten können. Diese werden in erster Linie als Brennholz verwendet. Größere Baumstücke werden mithilfe eines Holzspalters gegen ein Spaltkreuz oder einen Spaltkeil getrieben und auf diese Weise in ein handliches Maß verwandelt.

Holzspalter für die Land- und Forstwirtschaft sind mit einer Hydraulik versehen, die in aller Regel über die Zapfwelle eines Traktors angetrieben wird. Etwas kleinere Holzspalter sind dagegen mit einem Benzinmotor ausgestattet. Diese werden beispielsweise im Garten- und Landschaftsbau auf Anhängern eingesetzt. Darüber hinaus gibt es noch elektrisch angetriebene Holzspalter, die mit Spannungen zwischen 230 und 400 Volt arbeiten. Hierzu gehören beispielsweise die kleineren Ausführungen für den Hausgebrauch.

Die Leistungsfähigkeit eines Holzspalters wird bei vielen Herstellern in Tonnen angegeben, obwohl die Spaltkraft eigentlich hätte in Newton angegeben werden müssen. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass es Holzspalter in liegender und stehender Ausführung gibt. Dabei erreichen insbesondere die stehenden Modelle eine enorme Spaltkraft.

Einfache Holzspalter verfügen über keine Hydraulik, sondern sind lediglich mit einer Gewindestange ausgestattet. Dementsprechend gering ist auch die Spaltkraft. Sie sollten daher auf ein Modell setzen, welches auch härteres Holz zuverlässig spalten kann. Gute Geräte mit Elektromotor und entsprechender Hydraulik erreichen eine Spaltkraft zwischen 4 und 8 Tonnen.

Bei den stehenden Holzspaltern können wir Holzstämme in einer Länge von etwa 105 cm verarbeiten. Bei den liegenden Holzspaltern können Holzstämme bis rund 52 cm lang sein. Der Spaltgutdurchmesser gibt dagegen an, wie dick ein Holzstamm sein darf, der vom jeweiligen Holzspalter gespalten werden kann. Hier finden wir Modelle, die Stämme mit einem Durchmesser zwischen 25 und 50 cm verarbeiten können.

Für den heimischen Bereich sind die stehenden und liegenden Holzspalter vornehmlich mit einem Elektromotor ausgestattet. Die robusten Arbeitsmaschinen sind komplett aus Metall gefertigt und weisen ein hohes Eigengewicht auf. Zweck einfacherer Mobilität, verfügen die meisten Modelle über zwei Transportrollen.

Wie funktioniert ein Holzspalter?

Kompakter, liegender Holzspalter, ideal zum Spalten von Kaminholz. Holz in Längen von 20 cm bis 52 cm verwendbar.Wie bereits erwähnt, sind die meisten Holzspalter mit einer Hydraulik ausgestattet, die über einen Benzin- oder Elektromotor angetrieben wird. Unabhängig davon, ob Sie einen stehenden oder liegenden Holzspalter betreiben, wird zwischen Auflagetisch und Spalter ein entsprechend langer und breite Holzstamm eingespannt.

Grundsätzlich sind die meisten Geräte mit einem Spaltkeil ausgestattet. Mit diesem können Sie das Holz in der Mitte halbieren. Für Feuerholz sind diese Stücke aber immer noch zu groß. Brennholz aus Baumstämmen sollte am besten geviertelt werden. Aus diesem Grund besitzen die Holzspalter für den heimischen Bereich zusätzlich noch ein Spaltkreuz.

Bei einem Spaltkreuz erhalten Sie insgesamt 4 Schneideflächen. Mit nur einem Spaltvorgang können Sie auf diese Weise einen Stamm in vier gleich große Stücke zerteilen. Interessant ist, dass diese Spaltkreuze als Zubehör auch noch nachträglich gekauft werden können, wenn Ihr Holzspalter lediglich über einen Spaltkeil verfügt.

Bei sehr günstigen Holzspaltern finden Sie keine Hydraulik, sondern nur eine Gewindestange. Beachten Sie, dass hierbei nicht immer ein ausreichender Druck aufgebaut werden kann und nicht alle Hölzer zuverlässig gespalten werden können.

Einen elektrischen Holzspalter für den Hausgebrauch müssen Sie zunächst an eine Steckdose anschließen. Da der Einsatz in aller Regel im Freien geschieht, sollte eine Stromverbindung in der Nähe sein. Notfalls nutzen Sie eine Kabeltrommel als Verlängerung.

Legen Sie das zu spaltende Material auf den Auflagentisch. Bei stehenden Spaltern steht der Holzstamm senkrecht, bei liegenden Spaltern liegt der Stamm waagerecht zwischen Klemme und Spaltkeil. Durch Betätigen der Spaltfunktion fährt der Spaltkeil bei einem Senkrechtspalter von oben nach unten. Bei einem liegenden Gerät wird der Keil von der Seite gegen das Holz gedrückt. Dabei wird der Stamm in gewünschter Weise geteilt.

Fiskars Holzspalter, Länge 94 cm, Stahl

Vorteile & Anwendungsbereiche

Holzspalter sind ideale Helfer bei der Beschaffung von Brennholz. All diejenigen, die mit Holz heizen können mit diesen Geräten handlich große Holzscheite erhalten, die in den gängigen Öfen verbrannt werden können. Jedoch lohnt sich die Anschaffung erst, wenn Sie wenigstens einen Brennholzverbrauch von rund fünf Raummeter erreichen.

Mit einem Holzspalter ersparen Sie sich das mühevolle Zerteilen von Baumstämmen. Auch wenn diese Gartenmaschinen nicht absolut ungefährlich sind, sind sie im Vergleich zu einer Axt sicherer. Sie können einen Holzspalter flexibel im Garten einsetzen. Mobile Geräte mit Benzinmotor können das Holz auch direkt im Wald zerkleinern.

Vorteile eines Holzspalters:

  • Arbeitserleichterung,
  • für die meisten Stämme geeignet,
  • perfektes Spalten mit einem Spaltkreuz,
  • ideal zur Brennholzerstellung,
  • mit Benzinmotor mobil einsetzbar,
  • sicherer als mit einer Axt,
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welche Arten von Holzspaltern gibt es?

Auf dem Markt werden die unterschiedlichsten Holzspalter angeboten. Bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden, möchten wir Ihnen kurz erläutern, welche verschiedenen Modelle es gibt.

Der Senkrecht-Holzspalter

Zu den stabilsten und effizientesten Holzspaltern gehören die stehenden Maschinen. Sie sind auch unter der Bezeichnung Senkrecht- bzw. Horizontalspalter bekannt. Diese Geräte sind besonders groß und schwer. Sie weisen eine hohe Standfestigkeit aus.

Zur Ausstattung gehört im unteren Bereich ein Auflagetisch, auf dem der Holzstamm abgestellt wird. Über eine Hydraulik wird von oben der Spaltkeil bzw. das Spaltkreuz nach unten gedrückt. Dadurch kann der Holzstamm effektiv zerteilt werden.

Die zerteilten Holzscheite fallen danach zur Seite und werden von sogenannten Haltearmen zurückgehalten. Mit einem Senkrechtspalter können wir Baumstämme bis zu einer Länge von etwas über einem Meter bearbeiten. Diese Holzspalter sind so ausgelegt, dass auch dickere Stämme zerteilt werden können. Sie gehören insgesamt zu den stärksten Holzspaltern. Diese Geräte erhalten Sie wahlweise mit Elektro- als auch mit Benzinmotor.

Vorteile:AL-KO Holzspalter KHS 5204

  • hohe Spaltkraft,
  • für Stämme von knapp über einem Meter Länge geeignet,
  • hohe Standsicherheit,
  • hoher Durchsatz möglich.

Nachteile:

  • sehr schwer,
  • teilweise recht teuer.

Der liegende Holzspalter

In den heimischen Gärten gehört der Horizontal- oder Waagerechtspalter zu den am häufigsten vertretenen Modellen. Diese Holzspalter sind schon verhältnismäßig günstig zu bekommen. Sie bestehen aus einem stabilen Metallgestell mit einem breiten Auflagetisch. Auf diesem wird der Holzstamm fixiert.

Über eine Hydraulik bewegt sich von einer Seite ein Spaltkeil bzw. ein Spaltkreuz in Richtung Holzstamm. Dabei wird dieser der Länge nach zerteilt. Im Gegensatz zu einem Senkrechtspalter können die liegenden Versionen nur Baumstämme mit einer Länge von rund 52 cm verarbeiten.

Horizontalspalter erreichen nicht die hohe Spaltkraft wie ein Senkrechtspalter. Dagegen sind sie leichter und mobiler einsetzbar. Wenn Sie jedoch große Mengen an Brennholz schneiden müssen, benötigen diese Holzspalter wesentlich mehr Zeit. Je nach Hersteller und Modell wird zum Spalten entweder das Holz über eine Andruckplatte gegen ein Spaltkreuz gedrückt oder es bewegt sich das Spaltkreuz gegen den fixierte Holzstamm. Diese Holzspalter werden vornehmlich mit Benzinmotor ausgeliefert.

Vorteile:

Güde 94698 Holzspalter Spalty W 370-4 T

  • kompakte Bauweise,
  • mobil einsetzbar,
  • für heimischen Holzverbrauch meist ausreichend,
  • attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nachteile:

  • nur für Stämme von rund 50 cm Länge geeignet,
  • geringere Spaltkraft.

Der Kegelspalter

Der Vollständigkeit halber möchten wir hier auch noch den älteren Kegelspalter erwähnen. Diese Holzspalter werden meistens über die Zapfwelle eines Traktors angetrieben. Es gibt aber auch eigenständige Maschinen mit Benzinmotor.

Diese Holzspalter verwenden einen konisch zulaufenden Metallkegel mit Bohrgewinde. Durch die Drehbewegung wird der Kegel in das Holz getrieben und spaltet dieses dabei auf. Diese Geräte werden heute kaum noch verwendet, da die Handhabung überaus gefährlich ist. Sie müssen händisch den Holzstamm gegen den Kegel drücken.

Bei dieser Vorgehensweise können sich Kleidungsstücke am rotierenden Kegel verfangen und somit auch Körperteile verletzt werden. Aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht sind diese Holzspalter verboten. Sie werden daher hier nicht angeboten.

Vorteile:

DEMA Holzspalter 6t230V

  • für Stämme unterschiedlicher Länge und Breite geeignet,
  • hohe Spaltkraft,
  • Zapfwellenantrieb.

Nachteile:

  • sehr gefährlich,
  • hohes Eigengewicht,
  • Stamm muss manuell an den Metallkegel gedrückt werden.

Welches sind die wichtigsten Produktmerkmale?

Viele bekannte Testinstitute haben Holzspalter getestet. Dabei wurden verschiedene Testkriterien herausgestellt. Wir haben diese Produktmerkmale für Sie zusammengetragen, damit Sie sich vor dem Kauf eingehend informieren können.

Die Antriebsart

Wie Sie bereits festgestellt haben, werden Holzspalter mit Elektromotor und teilweise auch mit einem Benzinmotor als Antrieb angeboten. Hierbei ist anzumerken, dass die Holzspalter mit Elektromotor am häufigsten im heimischen Bereich anzutreffen sind. Hier sind wir zwar auf eine Stromversorgung mit begrenztem Aktionsradius angewiesen, profitieren dabei aber auch von einem niedrigeren Arbeitsgeräusch.

Holzspalter mit Benzinmotor sind wesentlich lauter. Dagegen sind diese Maschinen aber auch leistungsfähiger und können mobil ohne störendes Netzstromkabel überall eingesetzt werden. Anstelle eines moderaten Stromverbrauchs müssen wir bei den Benzinern noch die Betriebsmittel, wie Kraftstoff und Öl hinzurechnen.

Die Motorleistung

Experten haben herausgefunden, dass zum Spalten von Holz eine Leistung von wenigstens 2.200 Watt benötigt wird. Je größer die Holzstämme und je härter das Holz ist, desto mehr Leistung sollte ein Holzspalter besitzen.

Die Spaltkraft

Ein wichtiges Kriterium stellt die Spaltkraft dar. Diese wird in Tonnen angegeben. Kurzum kann festgehalten werden, dass ein Baumstamm schneller und einfacher zerlegt werden kann, desto höher der Spaltdruck ist. Die Spaltkraft liegt bei heimischen Geräten zwischen 4 und 8 Tonnen.

Der Spaltdurchmesser

Der Spaltdurchmesser gibt an, wie dick ein Baumstamm sein darf, damit dieser mit dem Holzspalter zerteilt werden kann. Wichtig ist insoweit ein hoher Spaltdurchmesser. Bei heimischen Holzspaltern liegt dieser zwischen 25 und 50 cm.

Die Spaltlänge

Die Spaltlänge gibt an, wie lang der Holzstamm sein darf, um vom Holzspalter zerteilt werden zu können. Hierbei spielt die Art des Holzspalters eine wichtige Rolle. Senkrechtspalter erreichen eine Spaltlänge von knapp 110 cm, Horizontalspalter kommen hier auf maximal 52 cm Spaltlänge.

Worauf muss ich beim Kauf eines Holzspalters achten?

Neben den vorgenannten Produktmerkmalen können wir Ihnen hier noch die wichtigsten Kaufkriteriennahelegen. Somit können Sie ohne großen Aufwand den für Ihre Bedürfnisse richtigen Holzspalter finden.

Der Einsatzzweck

Wenn Sie im heimischen Garten Holzstämme für die Brennholzherstellung angeliefert bekommen haben, reicht in aller Regel ein elektrisch angetriebener Holzspalter vollkommen aus. Möchten Sie nur geringe Holzmengen zerteilen, sollten Sie zu einem liegenden Holzspalter greifen. Müssen Sie häufig und sehr viel Brennholz herstellen, dann ist ein Senkrechtspalter die richtige Wahl.

Wenn Sie direkt im Wald nach dem Fällen eines Baumes das Brennholz herstellen möchten, dann kommt nur ein benzinangetriebener Holzspalter in Betracht. Diese schweren Geräte sollten aber mobil ausgeführt sein. Hier werden häufig die Senkrechtspalter mit Benzinmotor eingesetzt.

Die richtige Spaltkraft

Für gelegentliche Einsätze im Garten können Holzspalter mit einer Spaltkraft von 4 bis 6 Tonnen vollkommen ausreichend sein. Diese Kraft reicht für Holzstämmen bis 52 cm Länge meistens aus. Bei größeren Durchsätzen und längeren Holzstämmen sollte die Spaltkraft entsprechend höher ausfallen. Hier erreichen einige Senkrechtspalter bis zu 8 Tonnen.

Das richtige Zerteilen eines Holzstammes

Einfache Holzspalter sind lediglich mit einem Spaltkeil ausgestattet. Damit können Sie einen Holzstamm nur in zwei Hälften zerteilen. Wesentlich praktischer ist es, wenn Sie mit einem Spaltkreuz einen Stamm gleich in vier gleich große Scheite zerteilen können. Diese passen wesentlich besser in einen Ofen und sind zudem einfacher zu handhaben.

Das Gewicht eines Holzspalters

Liegende Holzspalter für den Einstiegsbereich können etwa 40 kg wiegen. Dank zweier Transportrollen lassen sich diese Maschinen gut manövrieren. Die Senkrechtspalter wiegen dagegen schon einmal mehr als 100 kg. Trotz Transportrollen lassen sich diese nur mühsam bewegen. Sie sollten vorher überlegen, wo Sie Ihren Holzspalter aufstellen und wie viel Brennholz Sie herstellen müssen. Danach richtet sich auch die Art und Schwere eines Holzspalters.

Der Anschaffungspreis

Holzspalter stellen eine nicht unerhebliche Anschaffung dar. Für Einstiegsgeräte müssen Sie schon knapp 200 Euro einplanen. Die Senkrechtspalter können aber auch schon einmal mehr als 500 Euro kosten. Auch in diesem Fall müssen Sie entscheiden, wie häufig Sie einen Holzspalter benötigen. Für gelegentliches Brennholzschneiden reicht in aller Regel ein günstiges Gerät aus.

Holzspalter – schnell und effektiv

kaminViele Menschen träumen in der Winterzeit von einem Kaminofen. Für diese Menschen gibt es in der kalten Jahreszeit nichts Schöneres, als es sich mit einem guten Buch und einem gut temperierten Glas Rotwein vor dem Ofen gemütlich zu machen und hin und wieder das Flammenspiel durch die Glasscheibe zu beobachten. Doch vor dem Genuss steh meist ein hartes Stück Arbeit, wenn man sich sein Brennholz nicht gut abgelagert und vorgespalten vom Baumarkt besorgen möchte.

Viele Kaminofenbesitzer gehen vielleicht selbst in den Wald und schlagen sich ihr Holz. Doch auch dann ist noch nicht aller Tage Abend. Denn das Holz muss vor dem Verfeuern noch in Holzscheite gespalten werden. Ein mühsames Unterfangen, wenn man nur eine Axt im Haus hat. Hier kann ein effektiv arbeitender Holzspalter eine Menge Arbeit abnehmen.

Doch wie arbeitet solch ein Gerät. Wir haben uns einmal auf die Suche gemacht und folgende Informationen zur Arbeitsweises eines Holzspalters zusammengetragen. Die hilfreichen Spalter sind heutzutage äußerst beliebt. Auf dem Markt findet sich daher ein umfangreiches Angebot von verschiedensten Modellen. Sicherlich können Ihnen diese Informationen helfen, eine Entscheidung über die Anschaffung eines Holzspalters zu treffen. Vielleicht stellen ja auch Sie bald die Axt an die Seite.

Entscheidend für die richtige Wahl in Sachen Holzspalter ist nicht zuletzt die Menge an zu verarbeitenden Holz. Sicherlich muss Ihr Modell nicht unbedingt der Herkules sein, wenn Sie vorhaben, lediglich ein paar Kubikmeter Holz im Jahr auf die richtige Größe zu stutzen.

Wie arbeitet ein Holzspalter?

Holzspalter sind zunächst einmal Geräte, die mit Hilfe einer Energiequelle angetrieben werden. Sie sind in der Regel entweder mit einem leistungsstarken Elektromotor oder auch mit einem Benzinmotor ausgestattet. Die Motoren verleihen dem sogenannten Spaltkeil im Hozspalter die Energie, sich mühelos in ein großes Holzstück hineinzuarbeiten und es durch den ausgeübten Druck zu spalten.

Holzspalter-Dabei sind die allermeisten der Geräte mit einer Hydraulik-Vorrichtung versehen. Oft findet man dagegen bei günstigeren Holzspaltern anstelle der Hydraulik-Vorrichtung nur eine Gewindestange. So kann der Hersteller Kosten bei der Produktion des Spalters sparen und das Gerät schlussendlich viel günstiger anbieten. Natürlich wirkt sich die Bauweise auch auf die Spaltkraft des Gerätes aus. Sie ist wesentlich geringer.

Wer eine Landwirtschaft betreibt wird mit einem normal dimensionierten Holzspalter wahrscheinlich nicht weit kommen. So gibt es zum Beispiel auch Holzspalter für Traktoren (mit einer Traktor-Hydraulik oder auch, Holzspalter, die auf einem eigenen Fahrgestell montiert sind. Ebenfalls können die verscheiedenen Modelle hinsichtlich der Spaltkraft stark variieren. Man findet Holzspalter mit Kräften, die zwischen 8t bis zu 50t liegen. Die Spaltkraft ist in vielen Fällen auch das entscheidende Kriterium beim Kauf eines Holzspalters. Weitere Kriterien, die man beim Kauf eines solchen Gerätes beachten sollte, sind die Nennleistung des Motors sowie die maximale Abmessung des zu spaltenden Holzes.

Die Spaltkraft von Holzspaltern wird in Deutschland in t=Tonnen angegeben. Ein Fakt, der zwar nicht ganz korrekt, aber durchaus üblich ist. Die korrekte Kraft-Angabe wäre die in Newton.

Vorteile der verschiedenen Antriebsarten

Wie bereits erwähnt, unterscheidet man bei konventionel angetriebenen Spaltern zwischen Benzinholzspalter und Elektroholzspaltern. Benzinspalter haben den Vorteil, dass man sie unabhängig von einem zusätzlichen Traktor oder auch einer Stromquelle nutzen kann. Dafür arbeitet ein Elektrospalter wesentlich leiser. Ein entscheidender Vorteil, wenn man auf Nachbarn Rücksicht nehmen muss.

Vor- und Nachteile von stehenden und liegenden Holzspaltern

Hinsichtlich der Bauweise oder auch Konstruktion kann man zwischen einem stehenden und einem liegenden Holzspalter unterscheiden. Die Wahl zwischen den beiden Konstruktionsarten hängt in erster Linie von den eigenen Vorlieben und ebenfalls von den räumlichen Gegebenheiten ab, die einem zur Verfügung stehen. Ein stehend arbeitendes Modell ist natürlich höher als ein liegend arbeitendes Exemplar. Dafür ist die Fläche, die das Gerät zum Aufstellen benötigt deutlich geringer

DEMA Holzspalter 6t230VIn vielen Fällen besitze ein stehende Holzspalter einen Kurzholztisch. Dabei handelt es sich um einen in der Höhe verstellbaren Zylinder. Des Weiteren findet man bei diesen Geräten oft auch einen Stammheber vor. Die Arbeitsweise eines stehenden Holzspalter ist folgende: Das zu verarbeitende Holzstück oder auch der Stamm werden in den Holzspalter gestellt. Der bewegliche Spaltkeil wird dabei von oben nach unten getrieben und spaltet durch die von dem Motor erzeugte Kraft das Holz in Scheite. Diese fallen dann einfach in die seitlich angebrachten Haltearme.

Ein liegender Holzspalter oder auch horizontaler Holzspalter arbeitet dagegen in der Waagerechten. Er wird meiste auf einem Doppelträger oder einem anderen stabilen Rahmen montiert.

Das Vorhandensein eines Kurzholztisches oder auch eines absenkbaren Zylinders ist aufgrund der horizontalen Arbeitsweise nicht nötig. Der Spaltkeil ist bei diesen Modellen auch horizontal angebracht. Das Holzstück oder auch der Stamm, der gespalten werden soll wird bei diesen Spaltern durch eine Platte gegen das feststehende Spaltwerkzeug gedrückt. Durch den dadurch entstehenden Druck wird der Spaltkeil in das Holz getrieben und spaltet es.

Interessenten, die sich nicht für die eine oder die andere Variante entscheiden wollen, können auch zu eine Kombigerät greifen. Dieses kann sowohl als vertikal arbeitendes oder auch als horizontal arbeitendes Gerät genutzt werden.

Produkttest und Kundenrezensionen

Mit dem Internet ergeben sich für Verbraucher zahlreich neue Möglichkeiten, sich bereits im Vorfeld eines Kaufes über Geräte und unterschiedliche Modelle zu informieren. Auf der einen Seite findet man hier die ausführlichen technischen Angaben des Herstellers oder auch des Verkäufers, an denen man sich orientieren kann. Natürlich wird diese Gruppe nur Gutes von seinen Produkten sagen, was ja auch verständlich ist.

Doch wo kann man sich mit Hilfe von neutralen Angaben informieren. Hier sind zum Beispiel Produkttest, die es in einer großen Vielzahl im Netz gibt, zu nennen. In diesen Test werden meist vergleichbare Geräte verschiedener Hersteller einander gegenübergestellt und mit einander verglichen. Manche Produkttests vergleichen so zum Beispiel die Leistung der Geräte, den Preis und die Ausstattung miteinander und vergeben daraufhin ein Ranking. Andere Tester, wie zum Beispiel Stiftung Warentest untersuchen die Geräte auch im Betrieb auf Funktionalität und Sicherheit.

Eine weitere sehr gute Quelle sind Kundenrezensionen auf den Internetseiten der Anbieter. Hier kommen Kunden zu Wort, die ein spezielles Gerät bereits gekauft haben und hier nun ihre Erfahrungen mit der Öffentlichkeit teilen. Natürlich ist auch hierbei nicht jede einzelne Rezension auf die Goldwaage zu legen, doch im Durchschnitt aller Meinungen lässt sich eigentlich immer ein verlässlicher Trend herauslesen.

Im Folgenden haben wir uns einmal die Kundenrezensionen zu zwei unterschiedlichen Holzspaltern einmal näher angeschaut.

  • Der Stahlmann Holzspalter –
  • Der Atika ASP 8 N Brennholzspalter 301851 –

Beide Geräte werden über den Online-Versand-Handel amazon einer breiten Käuferschicht angeboten. Der Unterschied bei beiden Geräten liegt in erster Linie in der Arbeitsweise. Während es sich bei dem Holzspalter von Stahlmann um ein horizontal arbeitendes Gerät handelt, ist der Brennholzspalter von Atika ein Vertreter der Vertikal-Spalter. Mit einer Spaltkraft von 7t bzw. 8t gehören beide Modelle ins Mittelfeld des Gesamtmarktes.

Die Kundenbewertungen zum Holkzspalter von Stahlmann

Bereits viele Käufer dieses Gerätes haben auf der Online-Präsenz von amazon bereits eine Bewertung abgegeben. Der größte Teil der Käufer (knapp 90% aller Bewertungen) haben den Holzspalter von Stahlmann mit 4 oder sogar 5 von 5 erreichbaren Sternen bewertet. Ein sehr gutes Ergebnis. Hier einige Punkte, von den Käufern hervorgehoben wurden:

  • Kostengünstiges Gerät, klein und leistungsstark
  • Für den privaten Gebrauch sehr gut geeignet und ausreichend
  • Die Erwartungen wurden voll erfüllt
  • Das Gerät ist nicht nur für das Spalten von Brennholz geeignet
  • Absolute Kaufempfehlung

Arbeitsschutz bei der Holzverarbeitung

Arbeiten mit schweren Gerät, zu dem Holzspalter definitiv dazugehören, ist immer auch mit Gefahr verbunden, Natürlich sind die Holzspalter von heute auf dem technisch neuesten Stand und verfügen über zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen, um schwerwiegende Unfälle zu vermeiden. Trotzdem bleibt ein Restrisiko, da man aber der Befolgung einfacher Regeln minimieren kann. Die Zweihandauslösung, die heute Standard sein sollte ist eine Maßnahme, die die Unfallzahlen sicher deutlich minimiert hat. Zweihandlösung heißt, dass der Spaltkeil des Gerätes nur dann in Bewegung gesetzt werden kann, wenn beide Hände an den dafür vorgesehenen sicheren Positionen abgelegt sind. Dadurch wird ausgeschlossen, dass der Bediener Verletzungen an Händen und Armen davonträgt.

sicherheit-psaEine dringend notwendige Maßnahme, die bei älteren Geräten wie den sogenannten Kegelspaltern nicht immer Berücksichtigung gefunden hat. Diese Geräte sind bei unsachlicher Bedienung sehr gefährlich sein, da hier die Gefahr besteht, dass sich Kleidungsstücke aber auch Gliedmaßen in dem Bohrkegel verfangen und in den Spalter gezogen werden. Deshalb achten Sie beim Kauf eines Holzspalters unbedingt auf diese Punkte.

Eine ganz einfache Maßnahme um seine Gesundheit zu schützen ist das Anlegen von spezieller Arbeits- bzw. Schutzkleidung. Auch noch so moderne Geräte können das Entstehen von Holzsplittern beim Spalten nicht zu 100 Prozent ausschließen. Und diese Splitter, die durch den Druck des Spaltkeils eine enorme Beschleunigung erfahren, können zu gefährlichen Geschossen werden. Darum ist auf jeden Fall auf das Tragen einer stabilen Arbeitsschutzbrille zu achten. Ebenso wichtig sind Handschuhe, Helm sowie Sicherheitsschuhe. Wie schnell ist einem ein Holzstamm aus den Händen gelitten und auf den Fuß gefallen.

Die großen Gewichte, die die Stämme auf die Waage bringen können, können dabei zu schwerwiegenden Verletzungen am Bein oder Fuß führen. Personen, die lärmempfindlich sind oder Angst um den Verlust ihrer Hörfähigkeit haben können bei der Arbeit zusätzlich einen Ohrenschutz tragen. Im Fachhandel können für die Unfallvermeidung. Im Fachhandel für Arbeitsschutz findet man eine breite Palette dieser Schutzkleidung und bekommt dazu noch eine fachkundige Beratung.

Auch durch das Lesen der Kunden-Fragen kann man im Vorfeld viel über das Gerät herausfinden. So zum Beispiel, ob man für den Transport das Model einfach auseinander nehmen kann oder wohin man sich im Garantiefall wenden muss.

Die Kundenbewertungen zum Atika ASP 8 N Brennholzspalter 301851

Der Brennholzspalter 301851 der Firma Atika wurde ebenfalls von den meisten der Kunden als gutes Gerät beurteilt. Auch hier sind es knapp 90 Prozent aller Bewerter, die dem Modell entweder 4 oder 5 Sterne zusprachen Hier ein paar Eigenschaften des Holzspalters, die die Kunden überzeugt haben: </p>

  • – es können sowohl 33er oder 50er Abschnitte erzeugt werden
  • – auch Frauen können mit diesem Gerät problemlos arbeiten
  • – eine sehr große Arbeitserleichterung
  • – hohe Spaltkraft, sogar trockenes Nussbaum-Holz kann mit dem Halzspalter von Atika problemlos gespalten werden

Welche Holzsorten eignen sich am besten zum Heizen?

Holzspalter-7Holz ist der der älteste auf der Welt genutzte Brennstoff. Holz stand bereits den Steinzeitmenschen zur Verfügung und sicherte Ihnen oftmals das Überleben. Und auch unserer Eltern- und Großeltern-Generation ist das Heizen mit Holz noch sehr vertraut. Doch Ende der 60ziger Jahre verschwanden Holzöfen und Kamine zunehmend aus den deutschen Haushalten und wurden durch Zentralheizungen ersetzt, die hauptsächlich mit Kohle, Gas oder auch Strom betrieben wurden. Das Holzöfen in den letzten Jahren eine Renaissance erfuhren, hat mehrere Ursachen. Steigende Energiepreise, eine fortwährende Schädigung unserer Umwelt und der große „Gemütlichkeitsfaktor“, den ein brennender Kaminofen verbreitet.

Doch Holz ist nicht sofort Brennholz, wenn es aus dem Wald ins Wohnzimmer transportiert wird. In diesem Zustand ist das Holz noch viel zu feucht und würde im Ofen nur rußen. Erst wenn das Holz ein bis zwei Jahre im Trockenen gelagert wurde, ist es trocken genug, um auch die höchstmögliche Energie beim Verbrennen zu erreichen. Man geht davon aus, das Holzscheite erst dann eingesetzt werden sollten, wenn sie eine Restfeuchte von max. 20% aufweisen. Ab diesem Restfeuchtewert können die Scheite als lufttrocken bezeichnet werden. Darum sollte man das Holz auch wirklich wind- und wettergeschützt lagern, damit das Holz nicht wieder Feuchtigkeit aufnimmt.

Verschiedene Brennhölzer – verschiedene Energiewerte

Holz unterscheidet sich nicht allein durch seine Beschaffenheit, seine Farbe oder seine Dichte. Jede Holzsorte weist auch einen anderen Brenn- oder Energiewert auf. Damit sie nicht den Überblick verlieren, haben wir im Folgenden einige Fakten zu den gängigsten Brennholzsorten in Europa zusammengetragen.

Pappelholz

Pappelholz zählt zu den sogenannten Weihholzsorten. Es ist ein Holz, das sehr schnell an- und abbrennt. Pappelholz sollte man insbesondere dann verwenden, wenn man einen Raum sehr schnell auf Temperatur bringen möchte. Will man die Wärme dann über einen längeren Zeitraum halten, sollte Hartholz nachgelegt werden. Auch für die Übergangszeiten wie das Frühjahr oder den Herbst eignet sich Pappelholz sehr gut. Der Heizwert von Pappelholz beläuft sich auf circa 1.200 KWH/rm.

Weidenholz

Weidenholz gehört ebenso wie Pappelholz zu den sogenannten Weichhölzern. Diese Bäume wachsen relativ schnell und brennen damit ebenfalls schnell im Kamin wieder ab. Der Brennwert der Weide liegt somit mit 1400KWh/rm auch nur minimal über dem des Pappelholzes.

Nadelholz (Lärche, Fichte und Co.)

Holzspalter-8Wie bereits die Überschrift sagt zählen zu den Nadelhölzern zum Beispiel Lärchen, Fichten oder auch Kieferholz. Dieses Holz wächst ebenso wie das Pappelholz relativ schnell und brennt ebenso schnell wieder ab. Der Heizwert von Nadelholz liegt mit ca. 1400 – 1800 KWh/rm zwar geringfügig über dem der Pappel, es eignet sich aber trotzdem nicht, um einen Raum langfristig auf Temperatur zu halten.

Dafür ist es al Anheiz-Holz sehr beliebt. Außerdem ist zu beachten, dass Nadelholz nicht für offene Feuerstellen geeignet ist, da es aufgrund einer hohen Konzentration von Baumharz zum übermäßigen Funkenflug neigt.

Kastanienholz und Ahornholz

Kastanienbäume und Ahorn sind in den deutschen Laubwäldern ebenfalls sehr verbreitet. Auch ihr Holz eignet sich sehr gut zur Erzeugung von Wärme. Der Brennwert dieser beiden Baumarten liegt bei ca. 1900 KWh/rm. Ebenfalls in diese Brennwertklassen fallen das Holz der Ulme und das Holz eines Obstbaumes. Die Kirsche kann ebenfalls mit einem Brennwert von immerhin 1800KWh/rm glänzen.

Das Holz der Birke

Birkenholz wird von Kaminofenbesitzern sehr geschätzt, weil es ein ganz besonders schönes bläuliches Flammenbild erzeugt. Grund für diese außergewöhnliche Färbung der Flammen ist das Vorhandensein von ätherischen Ölen im Holz, die zusätzlich für einen zauberhaften Duft sorgen. Durch diese Merkmale eignet sich Birkenholz besonders gut zum Verbrennen in Kaminöfen mit großen Fenstern. Auch Liebhaber von offenen Kaminen greifen oft und gern zu dieser Holzsorte. Der Heizwert von Birkenholz liegt bei 1900 KWh/rm.

Buche, Eiche und Esche sind Harthölzer

Holzspalter-6Zu den heimischen Hartholzsorten zählen neben der Buche auch die Eiche und die Esche. Die Buche ist bei deutschen Kunden insbesondere durch ihre starke Glut und ihr gleichförmiges Abrenn-Verhaltens beliebt. Auch Funkenflug tritt bei diesem Holz nicht auf.

Charakteristisch für eine sehr lange und ruhige Brenndauer ist das Eichenholz. Einziger Nachteil dieser Holzsorte: Es braucht sehr lange, um auf den idealen Feuchtigkeitsgehalt durchzutrocknen. Da das Flammenbild der Eiche ehr als unspektakulär bezeichnet wird, findet dieser Brennstoff häufig Einsatz in geschlossenen Heizungsöfen, die viel Wärme abgeben sollen.

Gleichzusetzen mit Buche und Eiche ist auch die Esche. Auch dieses Holz ist ein sehr guter Energielieferant und eignet sich sehr gut für den Einsatz in Öfen mit Sichtscheiben, da Eschenholz ebenfalls ein sehr schönes Flammenbild produziert. Hinsichtlich ihres Heizwertes sind alle drei Hölzer vergleichbar. Sie erreichen allesamt Heizwerte von ca. 2000 KWh/rm.

Was muss man zu den Preisen von Brennholz wissen?

Wie in jeder Marktwirtschaft bestimmen auch in Deutschland Angebot und Nachfrage den Preis von Brennholz. Ist die Nachfrage groß, zum Beispiel in langen und kalten Wintern, verteuert sich der Preis für Brennholz regelmäßig zum Ende der Heizperiode. Sind die Wintermonate ehr mild, kann man Glück haben und Anfang Frühling nochmals sehr günstig an Holz kommen. Da man die Wetterentwicklung leider noch nicht langfristig voraussehen kann, kann es durchaus Sinn machen, Brennholz auf Vorrat zu kaufen. Natürlich dann, wenn die Preise hierfür im Keller sind. Voraussetzung für solch ein kostengünstiges Verhalten ist allerdings das Vorhandensein von trockenem Lagerraum, in dem das einmal getrocknete Holz nicht wieder Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Holzspalter-4Hierfür eignet sich natürlich ein gut gelüfteter aber trockener Kellerraum. Aber auch ein Wetter geschütztes Carport oder die Gartenlaube kann hier den richtigen Zweck erfüllen. Allerdings sollt man davon ausgehen, dass alle Brennhölzer Zeit zum Trocknen brauchen. In der Regel kann man das Holz erst nach einer Trocknungsperiode von circa 2 Jahren unbedenklich verfeuern.

Um in der Lage zu sein, verschiedene Angebote miteinander vergleichen zu können, ist es gut zu wissen, dass man Brennholz meist in der Maßeinheit Raummeter angeboten bekommt. Ein Raummeter bezeichnet die Menge an Holz, die auf eine Grundfläche von 1 m mal 1m passt x 1 m Höhe. Natürlich ist es nicht möglich, die Holzscheite ohne Luft zu einem Raummeter zu stapeln. Aus diesem Grund achten Sie beim Kauf von Brennholz darauf, dass die Scheite relativ wenig Luft zwischen sich aufweisen.

Viele Anbieter von Brennholz verkaufen nach Raummeter. Der Vorteil dabei ist, dass der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes dabei keine Rolle spielt. Anders sieht es aus, wenn man Holz nach Gewicht kauft. Hier schlägt sich der Feuchtigkeitsgehalt des Brennholzes in der Tat im Gesamtpreis nieder, denn je feuchter ein Holz ist, desto schwerer ist es und desto weniger Brennholz erhält man für sein Geld. Darum sollte man beim Kauf unbedingt darauf achten, wie feucht das Holz ist.

Wer auf Nummer sichergehen will, kann die Scheite vorher mit einem Holz-Feuchtigkeitsmessgerät ganz leicht überprüfen. Diese gibt es im Internet für kleines Geld zu kaufen. Das Holz-Feuchtigkeitsmessgerät sollte man auch einsetzen, um im Vorfeld des Verheizens von selbst getrocknetem Holz den Feuchtigkeitsgrad zu überprüfen.

Welche Fehler sollte man nicht machen?

Obwohl man mit dem Verbrennen von Holz klimaneutral heizt, ist das Betreiben von Holzöfen in den vergangenen Jahren in die Diskussion geraten. Das Thema Feinstaub wird heutzutage heftig in der Öffentlichkeit und von Fachleuten diskutiert. Um die vielen Vorteile, die das Heizen mit Holz für die Umwelt mit sich bringt, nicht zunichte zu machen, sollte man folgende einfache Fehler vermeiden.

Ganz wichtig ist es, nur optimal getrocknetes Holz (höchstens 20% Feuchtigkeit) in seinem Kaminofen zu verbrennen, denn zu feuchtes Holz führt zu einer Verringerung der Abgastemperatur und somit zu einer stärkeren Belastung der Umwelt. Des Weiteren sollte man auf gar keinen Fall Zeitungspapier zum Anheizen des Ofens verwenden. Gerade während des Anheizens wird der meiste Feinstaub produziert. Spezielle Kohle- oder Holzanzünder sind hier die bessere Wahl.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Nachfolgend möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick über die bekanntesten Hersteller von Holzspaltern liefern. Dabei erhebt die Auflistung natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da auf dem Markt viele gute Anbieter zu finden sind.

  • Scheppach
  • Güde
  • Atika
  • Eberth
  • Zipper
  • Stahlmann
  • AL-KO

Scheppach

Hinter dem Markennamen Scheppach verbirgt sich die deutsche Scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH mit Stammsitz in Ichenhausen in schwäbischen Landkreis Günzburg. Das 1927 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert die unterschiedlichsten Holzbearbeitungsmaschinen, Gartengeräte, Werkstattmaschinen, Druckluftgeräte, Baumaschinen und Generatoren. Aber auch Holzspalter gehören zum Produktsortiment.

Scheppach Holzspalter gibt es in liegender und stehender Ausführung. Grundsätzlich zeichnen sich diese Maschinen durch eine hohe Verarbeitungsqualität aus. Gleichzeitig erreichen die Holzspalter eine hohe Spaltkraft und können auf reichlich Zubehör zurückgreifen. Neben den traditionellen Modellen mit Spaltkeil und Spaltkreuz sind von Scheppach auch Multi- oder Mehrfachspaltfächer erhältlich. Scheppach Holzspalter finden Sie im unteren bis höheren Preissegment.

Güde

Hinter der Label Güde verbirgt sich die deutsche GÜDE GmbH & Co. KG mit Stammsitz in Wolpertshausen. Das Unternehmen ist nicht mit dem Messerhersteller aus Solingen zu verwechseln. Güde gehört zu den bekannten Herstellern von Holzbearbeitungsgeräten, Elektrowerkzeugen, Gartengeräten und Heizgeräten. Bereits seit 1975 ist Güde europaweit auf dem Markt vertreten. Zum Produktsortiment gehören auch Holzspalter.

Güde Holzspalter gibt es als Horizontal- und als Senkrecht-Holzspalter. Diese leistungsstarken Maschinen sind hochwertig verarbeitet und können sowohl im heimischen als auch professionellen Bereich eingesetzt werden. Der Funktionsumfang ist vergleichbar mit den Geräten von Scheppach. Güde Holzspalter finden Sie im unteren bis höheren Preissegment.

Atika

Hinter der Marke Atika steht die deutsche ATIKA GmbH mit Sitz in Burgau. Das 1949 gegründete Unternehmen gehört zu den bekanntesten Anbietern von Bau- und Gartenprodukten. Hervorzuheben sind hierbei die Baumaschinen, die sich sowohl in der russischen Kälter als auch unter der portugiesischen Sonne bewährt haben. Die Kundenorientierung spielt bei Atika eine wichtige Rolle. Die Kundenwünsche werden analysiert und in die neuen Produkte mit eingebracht.

Atika Holzspalter gibt es in stehender und liegender Ausführung. Die hochwertig verarbeiteten Maschinen sind für den Elektrobetrieb konzipiert. Die leistungsstarken Geräte sind teilweise mit einer Spaltkraft von 14 Tonnen ausgestattet. Diese funktionellen Holzspalter finden Sie im unteren bis gehobenen Preissegment.

Eberth

Hinter dem Markennamen Eberth steht die deutsche Rocket Tools GmbH mit Stammsitz in Berlin. Dieser Geschäftsbereich produziert hochwertiges Werkzeug und Werkzeugmaschinen, die sowohl für den Heimwerkerbereich als auch Profibereich konzipiert sind. Diese Produkte finden Sie unter anderem auf Baustellen und in Werkstätten. Aber auch für Gartenarbeiten können Sie hier auf entsprechende Werkzeugmaschinen, wie zum Beispiel Holzspalter, zurückgreifen.

Eberth Holzspalter gibt es als Horizontal- und Senkrecht-Holzspalter. Diese Maschinen sind robust gebaut und eignen sich für heimische Anwendungen besonders gut. Während die elektrisch angetriebenen Horizontalspalter gerade die Minimal-Spaltleistung von 2.200 Watt erreichen, finden Sie hier auch Senkrechtspalter mit Benzinmotor. Die Eberth Holzspalter sind im unteren bis mittleren Preissegment angesiedelt.

Zipper

Hinter dem Label Zipper verbirgt sich die österreichische Zipper Maschinen mit Stammsitz in Schlüßlberg. Das 2008 gegründete Unternehmen hat sich in erster Linie auf Stromerzeuger, Baumaschinen, Gartengeräte und Holzbearbeitungsmaschinen spezialisiert. Hierzu gehören auch Holzspalter. Das Unternehmen ist bemüht, seinen Kunden die besten Produkte zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten.

Zipper Holzspalter gibt es in liegender und stehender Ausführung. Dabei erreichen diese Geräte teilweise eine erstaunliche Spaltleistung von bis zu 25 Tonnen. Die elektrischen Holzspalter können teilweise auch mit einer Zapfwelle betrieben werden. Zudem stehen Ihnen neben den 230-Volt-Modellen auch 400-Volt-Holzspalter zur Verfügung. Insgesamt finden Sie Zipper Holzspalter im mittleren bis höheren Preissegment.

Stahlmann

Unter dem Label Stahlmann werden hochwertige Gartengeräte und –maschinen angeboten. Zum Produktsortiment gehören auch Holzspalter für den Heimwerkerbereich. Stahlmann Holzspalter zeichnen sich durch eine solide Verarbeitungsqualität aus. Interessant ist, dass hier nur liegende Modelle angeboten werden.

Stahlmann Holzspalter werden mit umfangreichem Zubehör angeboten. So ist beispielsweise schon ein Spaltkreuz im Lieferumfang enthalten. Diese Holzspalter finden Sie im mittleren Preissegment.

AL-KO

Hinter der Bezeichnung AL-KO verbirgt sich die deutsche AL-KO Kober SE mit Sitz in Kötz. Das international tätige Unternehmen wurde 1931 gegründet und hat sich auf die Bereiche Lufttechnik, Fahrzeugtechnik und Gartengeräte spezialisiert. Zu den Gartenmaschinen gehören beispielsweise auch die Holzspalter.

AL-KO Holzspalter sind elektrisch betrieben und werden als stehende oder liegende Ausführung angeboten. Diese leistungsstarken Geräte zeichnen sich durch eine hohe Verarbeitungsqualität aus. Insbesondere die Senkrechtspalter kommen auf eine ausreichende Spaltleistung von 7 Tonnen. Die liegenden Holzspalter sind mit besonders großen Transportrollen für eine einfache Mobilität ausgestattet. Insgesamt liegen diese Geräte im unteren bis mittleren Preissegment.

 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Holzspalter am besten?

Nach all den vorhergehenden Informationen in unserem Holzspalter-Ratgeber möchten Sie wahrscheinlich gerne wissen, wo Sie ein solches Geräte am besten kaufen können. Natürlich können Sie diesen in den örtlichen Bau- und Gartenfachmärkten kaufen. Aber auch spezielle Geschäfte für land- und forstwirtschaftliche Maschinen, größere Kaufhäuser und sogar Discounter haben diese Gartenmaschinen im Angebot. Schließlich können Sie einen Holzspalter aber auch über das Internet bestellen. Wir möchten nachfolgend die verschiedenen Kaufmöglichkeiten miteinander vergleichen.

Der Kauf eines Holzspalters im örtlichen Fachhandel

AGT Handholzspalter Hand-Holzspalter, Handbetrieb (Handspalter)Wenn Sie einen Holzspalter in nächsten Baumarkt kaufen möchten, müssen Sie meist erst mit dem Auto dorthin kommen. Neben längeren Anfahrtswegen sind insbesondere an den Wochenenden die Geschäfte überlaufen. Hier wird es schwierig, einen Verkäufer für eine Verkaufsberatung zu finden.

Ebenso werden Sie feststellen, dass die Auswahl im Baumarkt begrenzt ist. Hier finden Sie meist nur ein oder zwei verschiedene Hersteller. Einen Holzspalter Testsieger werden Sie nur mit viel Glück vor Ort finden. Die Verkäufer werden Ihnen verständlicherweise nur zum Kauf der vorhandenen Ware raten. Viele sind auch von ihren Chefs angehalten, zunächst die Lagerware anzupreisen.

Beachten Sie, dass die angebotenen Holzspalter mitunter sehr teuer sein können. Nur in Ausnahmefällen können Sie mit Schnäppchenpreisen rechnen. Wenn Sie sich dennoch für den Kauf entschieden haben, darf das schwere Eigengewicht nicht unterschätzt werden. Gute Holzspalter wiegen häufig mehr als 100 kg.

Wenn Sie selbst nicht in der Lage sind, einen solchen Holzspalter nach Hause zu transportieren, müssen Sie sich diesen ggf. liefern lassen. Dabei fallen weitere Speditionskosten an. Ebenso kann es auch sein, dass Sie mit der Leistung des gekauften Holzspalters daheim nicht zufrieden sind. Eine Rückgabe gegen Kaufpreiserstattung ist häufig sehr schwierig. Zwar nehmen viele Geschäfte den Holzspalter wieder zurück, jedoch bekommen Sie teilweise anstelle des Geldes lediglich einen Einkaufsgutschein zurück.

Vorteile beim Kauf im örtlichen Handel

  • Sie können den Holzspalter in Augenschein nehmen,
  • Sie erhalten eine Verkaufsberatung,
  • Sie können den Holzspalter sofort mit nach Hause nehmen.

Nachteile beim Kauf im örtlichen Handel

  • es fallen längere Anfahrtswege an,
  • übervolle Geschäfte an Wochenenden,
  • unzureichende Verkaufsberatung,
  • geringe Auswahl,
  • häufig teurer,
  • wegen des Gewichts kann eine teure Spedition notwendig sein,
  • Schwierigkeiten bei der Rückgabe wegen Nichtgefallen.

Der Kauf eines Holzspalters im Internet

Selbstverständlich können Sie Ihren Holzspalter auch über das Internet bestellen. Vorteilhaft ist, dass Sie in diesem Fall keine Anfahrtswege oder gar überlaufene Geschäfte haben. Im Internet haben Sie die größte Auswahl und finden einen Holzspalter auch zu günstigen Preisen. Sie sind an keine Ladenöffnungszeiten gebunden und können Ihre Bestellung rund um die Uhr aufgeben.

Bestellen Sie an Sonn- und Feiertagen mit wenigen Mausklicks. In vielen Fällen fallen dabei noch nicht einmal Versandkosten an. Ebenso können Sie auf Wunsch Ihren Holzspalter sogar innerhalb von 24 Stunden geliefert bekommen. Das Bestellverfahren ist sehr einfach und bei zertifizierten Anbietern sogar sehr sicher.

Falls Ihnen der bestellte Holzspalter einmal nicht gefallen sollte, können Sie diesen einfach wieder zurücksenden. Aufgrund des hohen Gewichts holt sogar eine Spedition den Holzspalter wieder ab. Immerhin haben Sie ein Widerrufsrecht bei Nichtgefallen. Nach der Rücksendung erhalten Sie Ihren Kaufpreis erstattet.

Vorteile beim Kauf im Internet

  • keine Anfahrtswege,
  • größte Auswahl,
  • günstige Preise,
  • einfache Bestellung,
  • bestellen rund um die Uhr,
  • bestellen auch an Sonn- und Feiertagen,
  • teilweise keine Versandkosten,
  • Lieferung innerhalb von 24 Stunden möglich,
  • Widerrufsrecht.

Nachteile beim Kauf im Internet

  • keine persönliche Verkaufsberatung,
  • Sie können den Holzspalter nicht sofort mit nach Hause nehmen.

Unter Berücksichtigung der Vor- und Nachteile können wir einen Einkauf über das Internet nur empfehlen.

Wissenswertes & Ratgeber

Damit Sie sich eingehend über Holzspalter informieren können, haben wir für Sie noch die nachfolgenden Hinweise aufgelistet.

Die Geschichte der Holzspalter

AGT Handholzspalter Hand-HolzspalterDie Geschichte der Holzspalter ist eng verbunden mit dem Zerkleinern von Holzstämmen. Ursprünglich wurden Bäume ausschließlich mit Äxten gefällt. Äxte und Beile dienten ebenso dazu, einen Stamm vom Geäst zu befreien. Handliche Holzstämme wurden mithilfe eines Spaltkeils oder direkt mit der Schneide einer Axt gespalten. Verständlicherweise erforderten diese Arbeiten viel Kraft und Konzentration. Bis in heutiger Zeit wird auf diese Weise immer noch Brennholz gewonnen. Diese Werkzeuge sind als sogenannte Spaltäxte bekannt.

Leider ist nicht genau bekannt, wann die ersten maschinellen Holzspalter auf dem Markt erschienen sind. Zu den ersten Modellen gehören die sogenannten Kegelspalter, die über die Zapfwelle eines Traktors angetrieben wurden. Auch heute noch gibt es diese Ausführungen für den Zapfwellenbetrieb. Auf die Gefährlichkeit sind wir weiter oben eingegangen.

Ende der 70er Jahre kamen die ersten Senkrechtspalter auf den Markt. Diese konnten ebenfalls über eine Zapfwelle angetrieben werden. Es gab aber auch eigenständige Maschinen mit einem Benzinmotor. Erst später wurden diese mit einem Elektromotor angeboten. In den 80er Jahren wurden die ersten Horizontalspalter entwickelt. Diese wurden in heimischen Gärten zum Brennholzschneiden verwendet.

Heute gibt es sowohl stehende als auch liegende Holzspalter für den privaten und gewerblichen Bereich.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Holzspalter

Damit Sie sich eingehend mit dem Thema Holzspalter beschäftigen können, haben wir noch einige Daten und Fakten zusammengetragen.

Die wichtigsten Sicherheitsmerkmale

Vorgeschriebene Qualitätskennzeichen gibt es für Holzspalter leider nicht. Dennoch versehen die meisten renommierten Markenhersteller ihre Geräte mit einem GS-Siegel. Diese sogenannte geprüfte Sicherheit wird von zugelassenen Institutionen, wie zum Beispiel dem TÜV, bescheinigt. Hiermit wird nichts über die Verarbeitungsqualität oder gar die Funktionalität ausgesagt, sondern lediglich dargelegt, dass das Gerät unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften hergestellt worden ist.

Bei europäisch vertriebenen Produkten muss zudem ein CE-Zeichen vorhanden sein. Sämtliche Produkte, die innerhalb der EU verkauft werden, müssen die Richtlinien der EG-Konformität erfüllen. Diese werden durch das zwingend vorgeschriebene CE-Zeichen bescheinigt.

Worauf ist bei der Arbeit mit einem Holzspalter zu achten?

Beachten Sie, dass ein Holzspalter mit viel Kraft Holz zum Splittern bringt. Wenn Sie Ihr Brennholz herstellen möchten, sollten Sie sich vor Holzsplittern schützen. In diesem Fall dürfen eine Schutzbrille und Sicherheitsschuhe nicht fehlen. Die Brille sorgt für einen sicheren Splitterschutz, während die Arbeitsschuhe mit Sicherheitskappe die Füße vor herabfallenden Holzscheiten schützen.

Zudem können wir Arbeitshandschuhe empfehlen, da Sie das zerkleinerte Holz nach jedem Zerkleinerungsvorgang aus dem Holzspalter entfernen müssen. Ebenso sollten Sie eine robuste Arbeitshose bzw. eine Schnittschutzhose verwenden, die Ihre Beine vor möglichen Verletzungen schützt.

Holzspalter in 5 Schritten richtig montieren

Nach dem Kauf eines Holzspalters muss dieser für den ersten Einsatz zunächst einmal aufgebaut werden. Wir zeigen Ihnen hierbei die wichtigsten Schritte für eine solche Montage.

  •  Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5

Schritt 1 – Verpackung öffnen und überprüfen

Nachdem Sie Ihren Holzspalter geliefert bekommen haben, sollten Sie zunächst die Verpackung auf Beschädigungen überprüfen. Ebenso sollten Sie anhand der Bedienungsanleitung nachschauen, ob auch wirklich alle Komponenten sich im Lieferumfang befinden. Fehlende Teile sollten Sie umgehend reklamieren oder gar die komplette Sendung zurückschicken.

Schritt 2 – der Zusammenbau

Je nach Hersteller und Modell werden Holzspalter nahezu vollständig aufgebaut oder nur teilweise montiert geliefert. In den meisten Fällen müssen Sie die Transporträder und den Spaltkeil montieren. Teilweise müssen aber noch andere Anbauteile, wie zum Beispiel ein Auflagentisch oder eine Gegenpresse montiert werden.

Vorteilhaft sind solche Holzspalter, die nach Möglichkeit schon fast fertig aufgebaut oder die mit einer einfachen Anleitung für Einsteiger ausgestattet sind.

Schritt 3 – vorbereitende Arbeiten

Bevor Sie Ihren Holzspalter in Betrieb nehmen, sollten Sie unbedingt die mitgelieferte Bedienungsanleitung studieren. Bei elektrisch betriebenen Modellen kommt es darauf an, ob diese mit herkömmlichen 230 Volt oder gar mit 400 Volt arbeiten.

Achten Sie darauf, dass der Holzspalter auf einem festen Untergrund kippsicher steht. Legen Sie sich testweise einen Holzstamm bereit, den Sie zerteilen möchten. Beachten Sie nochmals die wichtigsten Sicherheitsmechanismen, damit Sie diese jederzeit aktivieren können.

Schritt 4 – Spaltkreuz installieren

Einige Holzspalter sind mit einem optionalen Spaltkreuz ausgestattet. Dieses können Sie anstelle des eingebauten Spaltkeils verwenden. Jedoch müssen Sie in diesem Fall den Spaltkeil zunächst ausbauen, wozu einige Schraubarbeiten erforderlich sind. Verständlicherweise sollte das Spaltkreuz dieselbe Aufnahme besitzen. Achten Sie nach der Montage auf einen sicheren und festen Sitz.

Schritt 5 – Holz spalten

Je nach Modell sind Holzspalter mit einer Zweihand-Sicherheitsbedienung ausgestattet. Nachdem der Holzstamm auf den Ablagetisch gelegt wurde, müssen Sie diesen ggf. noch gegen Verrutschen sichern. Danach können Sie den Spaltvorgang einleiten.

 

10 Tipps zur Pflege

Damit Sie lange Freude an Ihrem Holzspalter haben, sollten Sie diesen regelmäßig warten und pflegen. Nur so wird gewährleistet, dass Sie ein voll funktionstüchtiges Gerät für den nächsten Einsatz haben.

  •  Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Tipp 1 – Unbedingt Netzstromstecker ziehen

Ein Holzspalter ist eine leistungsstarke Arbeitsmaschine, die etliche Tonnen an Spaltkraft aufbringen kann. Glücklicherweise sind die meisten Modelle mit einem Zweihand-Sicherheitsbetrieb ausgestattet, was bedeutet, dass beide Hände an den Bedienelementen bleiben müssen.

Wenn Sie Ihren Holzspalter warten oder reinigen, müssen Sie dennoch die Stromzufuhr unterbinden. Wie bei allen gefährlichen Gartenmaschinen steht die Unfall-Prävention an oberster Stelle. Bei Unachtsamkeit sind Quetschungen und Körperteilabtrennungen nicht ausgeschlossen.

Tipp 2 – Anbauteile entfernen und reinigen

Eine Reinigung schützt Ihren Holzspalter vor einem vorzeitigen Verschleiß. Von daher ist es wichtig, dass Sie sämtlichen Anbauteile entfernen und separat von Holzrückständen und Schmutz befreien. Aus diesem Grund sollten Sie insbesondere den Spaltkeil bzw. das Spaltkreuz ausbauen und säubern.

Aber auch alle übrigen beweglichen Teile, wie zum Beispiel die Endplatte des Spalters müssen gereinigt werden. Die genauen Ausbau- und Reinigungshinweise finden Sie in der jeweiligen Bedienungsanleitung.

Tipp 3 – Hydraulik überprüfen

Sie sollten in regelmäßigen Abständen den Stand des Hydrauliköls überwachen. Einige Geräte haben hierzu ein Sichtfenster. Dadurch fällt das Ablesen etwas einfacher aus. Wichtig ist, dass der Ölstand erst dann richtig abgelesen werden kann, wenn hierzu die Druckplatte eingefahren ist.

Sollte der Ölstand zu niedrig sein, müssen Sie geeignetes Hydrauliköl nachfüllen. Ansonsten kommt es zu einem vorzeitigen Stillstand oder Verschleiß. Weitere Hinweise können Sie der Bedienungsanleitung entnehmen.

Tipp 4 – Entlüften nicht vergessen

Wenn Sie Öl nachgefüllt haben, sollten Sie Ihren Holzspalter einige Umdrehungen im Leerlauf betätigen und dabei den Ölverschluss geöffnet halten. Dadurch kann überflüssige Luft aus dem Hydraulikkreislauf entweichen. Einige Geräte haben auch einen Selbstentlüftungsmechanismus. Hier sollten Sie die Bedienungsanleitung beachten.

Tipp 5 – Dichtigkeit überprüfen

Sie sollten nach undichten Stellen im Hydraulikkreislauf suchen, falls der Ölstand sehr schnell sinkt. Hier stellen insbesondere die Schläuche und Verschraubungen Schwachstellen dar. Notfalls lassen Sie die Hydraulikanlage von einer Fachwerkstatt überholen.

Tipp 6 – Führung des Spaltmessers einfetten

Zu den beweglichen Teilen eines Holzspalters gehört auf jeden Fall das Spaltmesser. Damit dieses problemlos von oben nach unten bzw. von einer Seite gegen den Holzstamm gepresst werden kann, muss die Führung gut eingefettet sein. Hierdurch wird die Lebensdauer des Spaltkeils oder Spaltkreuzes verlänger.

Nehmen Sie zum Einfetten einen Pinsel und tragen das Fett auf die beweglichen Komponenten satt auf. Vermeiden Sie jedoch die Verwendung von Öl, da diese zu flüssig ist und ggf. auf die Kunststoffoberflächen laufen kann.

Tipp 7 – Spaltmesser kontrollieren

Auch das stärkste Spaltmesser ist einem Verschleiß ausgesetzt. Überprüfen Sie regelmäßig die Schneidfläche auf Beschädigungen. Bei allzu starken Abnutzungen sollten Sie den Spaltkeil auswechseln. Die meisten renommierten Markenhersteller bieten diese Komponenten als Ersatzteil an.

Tipp 8 – Gehäusereinigung nicht vergessen

In regelmäßigen Abständen sollten Sie auch das Maschinengehäuse des Holzspalters reinigen. Nach gezogenem Netzstecker können Sie mit einem angefeuchteten Lappen die meisten Schmutzpartikel entfernen. Ebenso können Sie aber auch mit einem Besen, einer Bürste oder einem Nass-Trocken-Sauger die Holzreste vom Gerät entfernen.

Tipp 9 – wetterfest unterstellen

Bei Nichtgebrauch sollten Sie Ihren Holzspalter an einem witterungsgeschützten Ort unterbringen. Große Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit können zur Rostbildung oder anderen Abnutzungserscheinungen führen. Stellen Sie Ihren Holzspalter daher in einen Unterstand, eine Garage oder in ein Gartenhaus, wenn dieser nicht betrieben wird.

Tipp 10 – Störungen relativ zügig beseitigen

Wenn Ihr Holzspalter eine Motorstörung oder einen anderen Defekt aufweist, sollten Sie relativ rasch für Abhilfe sorgen. Wenn Sie eine solche Störung nicht selbst beseitigen können, wenden Sie sich entweder an den Hersteller oder an einen fachmännischen Reparaturdienst. Nur so wird sichergestellt, dass Ihr Holzspalter für den nächsten Einsatz wieder bereit ist.

 

Nützliches Zubehör

AL-KO Holzspalter KHS 5204 TestWenn Sie sich für einen neuen Holzspalter entscheiden, sollten Sie darauf achten, ob es für dieses Modell noch das eine oder andere nützliche Zubehör zu kaufen gibt. Nachfolgend haben wir entsprechendes Zubehör aufgelistet.

Spaltkreuz

Viele günstige Holzspalter sind lediglich mit einem Spaltkeil ausgestattet. Damit lassen sich Stämme nur in der Mitte teilen. Mit einem Spaltkreuz ist es möglich, mit nur einem Spaltvorgang vier Brennholzstücke herzustellen. Aus diesem Grund kann ein Spaltkreuz eine wertvolle Hilfe sein, die zudem zusätzliche Arbeitszeit spart.

Multispalt-Fächer

Eine weitere Alternative zu einem Spaltkeil stellt ein sogenannter Multispalt-Fächer dar. Hierbei handelt es sich um eine ähnliche Vorrichtung wie bei einem Spaltkreuz, jedoch können Sie hier aus einem Baumstamm bis zu sechs einzelnen Holzscheite schneiden. Dadurch erhalten Sie noch handlichere Stücke, die besonders gut zum Heizen verwendet werden können. Diese Aufsätze sollten aber zum betreffenden Holzspalter passen.

Alternativen zum Holzspalter

Mit einem Holzspalter lassen sich besonders einfach Holzstämme in verschiedenen Längen und Breiten zerkleinern. Nachfolgend möchten wir Ihnen gerne noch die eine oder andere Alternative vorstellen.

Die Axt oder das Beil

Äxte und Beile gehören zu den ältesten Werkzeugen, die nicht nur für die Holzbearbeitung eingesetzt werden, sondern in früheren Zeiten auch als Waffen konzipiert waren. Mit einer Axt oder einem Beil können Sie auf einem Hauklotz kleinere Mengen Holz zerkleinern. Beachten Sie, dass diese Arbeiten recht mühsam sein können.

Um effizient Holz spalten zu können, sollten Sie eine Spaltaxt oder ein Spaltbeil verwenden. Bei diesen Modellen ist die Schneide stumpf ausgeführt, die Form des Beils aber konisch zulaufend, sodass sich ein spezieller Spaltkeil ergibt. Verständlicherweise können diese Spaltäxte mit einem modernen Holzspalter nicht mithalten.

Der separate Spaltkeil

Um einen Holzstamm zu teilen, können Sie auch einen Spaltkeil und einen Vorschlaghammer verwenden. Zunächst müssen Sie den Spaltkeil in den Holzstamm treiben. Durch weitere Hammerschläge spaltet sich der Stamm von alleine auf. Diese Arbeiten sind recht mühsam und zeitaufwändig.

Der Spalthammer

Ein Spalthammer ist nur zum Spalten von Holz konzipiert. Der Hammerkopf besteht aus einem besonders geformten Spaltkeil, der zugleich ein schweres Eigengewicht aufweist. Der um mindestens 30 Grad abgewinkelte Spaltkopf erleichtert das Spalten von Holz. Diese Spalthämmer sind bis heute eine echte Alternative zu einem Holzspalter.

Die Kettensäge

Mit einer Kettensäge können Sie natürlich auch Ihr Brennholz herstellen. Jedoch ist die Handhabung nicht ganz ungefährlich. Zudem können mit einer Kettensäge kleinere Holzscheite nur schwer hergestellt werden.

Weiterführende Links und Quellen

Mit den nachfolgenden Links und Quellen möchten wir Ihnen noch weitere nützliche Tipps liefern, damit Sie sich eingehend mit dem Thema Holzspalter informieren können.

STAHLMANN® Holzspalter 7 Tonnen

  • Grundlegend Informationen finden Sie beispielsweise auf der Webseite von Wikipedia
  • Wenn Sie Kaminholz benötigen und einen Holzspalter einsetzen möchten, gibt Ihnen die nachfolgende Webseite interessante Tipps
  • Ob sich ein Holzspalter für Sie lohnt, zeigt Ihnen diese Webseite 
  • Eine Kaufberatung über Holzspalter finden Sie auf der Internetpräsenz von Chip
  • Hinweise zum sicheren Arbeiten mit Holzspaltern

Holzspalter Ratgeber