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Zahlen, Daten, Fakten über den Mulch-Rasenmäher 2018

Rasenmähen mit einem Mulch-Rasenmäher ist anscheinend Glaubenssache. Seitdem die fleißigen Helfer ohne Fangkorb auf dem Markt sind, teilen sie die Gemeinde der Hobbygärtner in zwei Lager. Die einen sind begeistert, die anderen – in der Regel überzeugte Nutzer von Rasenmähern mit Fangkorb – sind äußerst skeptisch. Beide Fan-Gemeinden führen eine Reihe triftiger Gründe dafür an, warum ihre Meinung auch die richtige ist. Grund genug für uns, einmal den Tatsachen ins Auge zu sehen und die neuartigen Mulch-Rasenmäher einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Geschichte des Rasenmähens

Rasenmäher waren in dem Evolutionsplan von Mutter Natur eigentlich nicht vorgesehen. Die Idee zum Rasenmähen stammt ursprünglich aus Großbritannien. Vor rund 200 Jahren ließen englische Adlige noch Nutztieren in ihren Parkanlagen grasen, um die Grasnarbe kurz und kraftvoll zu halten.

Die Ausscheidungen der Tiere – vorwiegend Schafe – waren zudem ein guter Dünger. Eigentlich die perfekte Lösung. Hätte nicht ein findiger Tüftler namens Edwin Beard Budding 1830 ein Patent für die erste Rasenmähmaschine angemeldet. Seitdem haben Schafe ausgedient und das moderne Zeitalter der Rasenhege und -pflege war definitiv angebrochen.

Was ist ein Mulch-Rasenmäher

Flymo® Turbo 400Laut Definition handelt es sich bei einem Mulch-Rasenmäher um einen Mäher, der im Gegensatz zu den üblichen Rasenmäher-Modellen den Rasenschnitt nicht von der Rasenfläche fernhält (in der Regel durch den Einsatz eines Auffangkorbs), sondern den Schnitt wieder auf die gemähte Fläche aufbringt.

Das Prinzip des Mulchens ist in der Landwirtschaft schon lange bekannt und wird eingesetzt, um die Versorgung des Bodens mit wichtigen Nährstoffen zu gewährleisten, beziehungsweise zu optimieren. Eine völlig andere Vorgehensweise als beim klassischen Rasenmäher.

Das gesammelte Schnittgut ist auf der Rasenfläche unerwünscht und wird entweder in der Grünen Tonne entsorgt oder auf den Komposthaufen gegeben, wo sich der Rasenschnitt im Laufe der Zeit in wertvolle und nährstoffreiche Komposterde verwandelt.

Diese kann dann nach Belieben im Frühjahr oder Herbst auf dem Rasen oder auch auf Beeten und Rabatten verteilt werden, um so den Nährstoffreichtum des Bodens zu verbessern.

Wie bereits erwähnt setzen überzeugte Mulchmäher dagegen auf eine kontinuierliche Düngung ihrer Rasenfläche. Um den schnellen Verrottungsvorgang des Schnittguts auch gewährleisten zu können, darf es nur in sehr klein gehäckselter Form dem Rasen wieder zugefügt werden. Zu langes Schnittgut würde sich kontraproduktiv auf den Rasen auswirken

Automatische Mulch-Rasenmäher

FUXTEC Benzin Rasenmäher FX-RM20SA60 Profi Mulchmäher mit 51 cm und Selbstantrieb leistungsstarker 200 cc Motor Motormäher MulchenAutomatische Rasenmäher-Roboter sind immer Mulch-Mäher. Ihre Funktionsweise basiert auf dem Prinzip des kontinuierlichen Mähens einer Rasenfläche.

Unermüdlich ist der kleine Roboter auf der für ihn gekennzeichneten Rasenfläche unterwegs und hält dadurch den Rasen stets auf der gewünschten Länge.

Aber bei der Einstellung der Schnitthöhe ist Vorsicht geboten: Auf keinen Fall sollte man den Rasen zu kurz schneiden, insbesondere während länger anhaltenden Trockenperioden ist hier Vorsicht geboten. Die ideale Halmlänge liegt ungefähr zwischen 3 und 4 Zentimeter.

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Biologische Vorteile des Mulchens

FUXTEC Benzin Rasenmäher FX-RM2060S Profi Mulchmäher mit 51 cm und leistungsstarker 200 cc Motor Motormäher MulchenNeben einer optimalen Nährstoffversorgung des Rasens wird ebenfalls die Humusbilanz durch das Verbleichen der kurzen Rasenspitzen auf der Fläche verbessert. Viele Experten gehen ebenfalls von einer Förderung der Krümelstruktur des Untergrunds aus.

Hat man einen Rasen längere Zeit nicht mehr gemäht, ist es ratsam, das Schnittgut entweder in einen zusätzlichen Behälter aufzufangen oder einfach mit einem Rasenbesen zusammenzukehren.

Würden die langen Halme auf dem Rasen liegen bleiben, bestünde die Gefahr, dass die Wurzeln nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden und in der Folge sozusagen ersticken.

Durch das Mulchen Ihres Rasens sparen Sie jede Menge Biomüll ein, den sie ansonsten vielleicht mit Hilfe der Biotonne entsorgen würden.

Geht man davon aus, dass zum Beispiel in der Vegetationsphase zwischen Mai und Oktober auf einem 100 m²-großem Rasenstück circa 80 kg Rasenschnitt anfallen, kann dieses Volumen leicht mehrere Tonnen füllen.

Vielleicht eine gute Möglichkeit, um die Gebühren für die Müllabfuhr zu senken und dabei zusätzlich natürlichen Dünger zu gewinnen. Ganz abgesehen von der Wassermenge, die man durch die Entsorgung der Rasenmahd verliert. Denn Grashalme bestehen bis zu 90 Prozent aus Wasser, lediglich die verbliebenen 10 Prozent eines Grashalms sind aus organischem Material.

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Mulch als Unkraut-Verhinderer

McCulloch M53-190AWFEPX Rasenmäher zum Schieben, Mulchfunktion, mit Antriebsrädern, Schnittlänge 53 cmWer in seinem Garten nicht unbedingt zu Gift greifen möchte, um Löwenzahn, Gänseblümchen und Co. im Zaum zu halten, der kann seinen gewonnenen Mulch auch auf Beete und Rabatten streuen.

Die Schicht aus Mulch schützt dabei nicht nur vor unerwünschten Wildkräutern, sie hält auch die direkte Sonneneinstrahlung vom Boden fern und verhindert dadurch das schnelle Ausdörren der oberen Erdschichten.

So werden zum Beispiel Erdbeerpflanzen gern mit Stroh umgeben. Stroh eignet sich allerdings nicht für Ihre Beete und Rabatten. Hier greift man besser entweder auf Rindenmulch, Rasen- oder Heckenschnitt zurück.

Allerdings sollte man vor dem Mulchen der Beete unbedingt düngen. Denn damit die kleinen Mikroorganismen im Boden den Mulch zersetzen können, benötigen sie unbedingt eine große Portion Stickstoff – und diesen entziehen sie dem Boden. Damit aber auch Ihre Nutzpflanzen noch ausreichend Nährstoffe im Boden vorfinden, ist es ratsam, den Beeten und Rabatten in jedem Fall Stickstoff in Form von speziellem Dünger zuzuführen.

Vorsicht ist ebenfalls beim Mulchen von Rosen geboten. Rosen sind extrem anfällig gegenüber Pilzen und Pilzbefall, wie zum Beispiel der leidige und hartnäckige Rosenrost. Abgefallene und befallene Blätter sollten schnellstmöglich aufgesammelt werden.

Das ist bei gemulchten Beeten allerdings nicht so einfach, denn die Blätter heben sich nicht so gut vom Mulch ab. Schnell sind einige befallene Blätter übersehen und verbleiben auch im Winter auf den Beeten. So kann der Krankheitserreger in Ihrem Garten überwintern und in der kommenden Gartensaison wieder ausbrechen.

Wie oft sollte man seinen Rasen mulchen?

Um eine optimale Pflege des Rasens durch den Mulch-Rasenmäher zu erzielen, muss das Gerät ca. alle drei bis fünf Tage zum Einsatz kommen. Generell kann jedoch gesagt werden, dass der Zeitaufwand, der durch das häufigere Mähen entsteht, immer noch niedriger ist, als beim Mähen des Rasens mit einem konventionellen Gerät.

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